Beim deutsch-türkischen Fußballfest in Berlin haben die Fans friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle gefeiert. Insgesamt wurden am Rande des EM-Qualifikationsspiels nur 14 Personen wegen Körperverletzung, unzulässigen Abbrennens von Feuerwerkskörpern, Beleidigungen und Diebstahls vorübergehend festgenommen.

Entsprechend positiv fiel die Bilanz der Berliner Polizei aus, die mit 1200 Beamten im Einsatz war. "Es lief weitestgehend störungsfrei ab, so wie wir es auch erwartet hatten. Die Stimmung hatte einen Happening-Charakter", sagte Sprecherin Claudia Schwaiger.

Sowohl im und rund um das Olympiastadion als auch am Oranienplatz in Kreuzberg, wo sich etwa 4000 überwiegend türkische Fans zum Public Viewing getroffen hatten, sei die Stimmung "ausgelassen und friedlich" gewesen, sagte Schwaiger.

Auch durch die 0:3-Niederlage ihrer Mannschaft ließen sich die türkischen Anhänger nicht zu Ausschreitungen hinreißen und verließen unmittelbar nach dem Spielende den Platz.

Die Zugänge zum Gelände auf dem Oranienplatz mussten noch vor dem Anpfiff aus Sicherheitsgründen geschlossen werden, da die Zuschauerkapazität zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschöpft war. Der traditionelle Autokorso auf dem Kurfürstendamm fand dieses Mal nicht statt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel