Für die deutsche Nationalspieler soll der beschwerliche Auswärtstrip zum EM-Qualifikationsspiel nach Kasachstan ohne körperliche Folgen bleiben.

Der DFB lässt die Uhren in Kasachstan anders gehen. "Wir bleiben im deutschen Zeitrhythmus und gehen davon aus, dass auch die Vereine davon profitieren, dass die Spieler sich nach der Rückkehr nicht erneut umstellen müssen", sagte DFB-Internist Tim Meyer am Sonntag in Berlin.

In Absprache mit der medizinischen Abteilung hatte Bundestrainer Joachim Löw entschieden, dass der WM-Dritte erst einen Tag vor dem Spiel am Dienstag (19.00 MESZ/ZDF) in Astana anreist.

Am Montagabend findet zeitgleich zum Anstoß der Begegnung um 23 Ortszeit das Abschlusstraining auf dem Kunstrasen der Astana Arena statt.

"Wir bleiben in der deutschen Zeit, für uns ist das Training um 19 Uhr", erläuterte Meyer. Den deutschen Spieler wurde deshalb auch empfohlen, ihre Uhren nach der Ankunft in Kasachstan nicht umzustellen.

Zudem wurden im Mannschaftshotel Vorkehrungen getroffen, dass die Spieler am Dienstagmorgen nicht vom Sonnenlicht geweckt werden.

Die Räume werden entsprechend abgedunkelt.

Die Zeitumstellung von vier Stunden würde bei einer kurzen Reise nicht bemerkbar werden, da der Körper immer eine längere Zeit benötige, um sich umzustellen.

Deshalb habe man diese Variante gewählt. Auch der lange Flug von fünfeinhalb Stunden sowie die niedrigen Temperaturen zur Spielzeit von circa fünf Grad seien kein großes Problem für die Spieler, erklärte Meyer.

Auf dem Rückflug am Mittwochmorgen könnten die meisten Spieler nach einer kurzen Nacht ihr Schlafdefizit aufholen, so der DFB-Doc.

Und sich von Wärme auf Kälte umzustellen, sei einfacher als umgekehrt, "da man mit entsprechender Kleidung viel machen kann".

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