Theo Zwanziger hat bei SPORT1 angekündigt, dass er im Falle einer Wahl in die FIFA-Exekutive als Nachfolger von Franz Beckenbauer auf nationaler Ebene kürzer treten will.

"Wenn es so sein sollte, dass die UEFA mir auf ihrem Kongress im März ihr Vertrauen ausspricht, dann muss ich ab nächsten Sommer meine internationalen Tätigkeiten deutlich verstärken", erklärte der DFB-Präsident:

"Da ich auch ein Mensch bin, der sein Privatleben zudem nicht völlig aufgeben will, muss ich dann national bei Vorträgen und Veranstaltungen etwas kürzer treten."

Dass er als DFB-Präsident bestätigt worden ist, freut Zwanziger sehr. "Diesen Aufgaben und Verpflichtungen" will er "mit aller Kraft nachkommen".

Sein Fazit über das ereignisreiche Jahr fällt durchweg positiv aus. "Die Männer-WM in Südafrika hat ohne Zweifel alles überstrahlt. Unsere junge Mannschaft hat begeisternde Spiele gezeigt. Aber auch die Bundesliga hat auf hohem Niveau gespielt, und die erste Finalteilnahme in der Champions League seit 2002 durch den FC Bayern darf man nicht vergessen", meinte Zwanziger.

Zuversichtlich blickt er auch auf die Frauen-WM im kommenden Jahr: "Wenn unsere Mannschaft gut spielt und der Funke überspringt aufs ganze Land, dann kann das ein Märchen werden. Denn der dritte Weltmeister-Titel bei den Frauen in Folge wäre auf jeden Fall ein Märchen."

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