Bundestrainer Joachim Löw hat jüngst im Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Dortmunds Trainer Jürgen Klopp und Mainz-Coach Thomas Tuchel als seine möglichen Nachfolger ins Gespräch gebracht.

"Klopp und Tuchel können auf ihre Weise auch die deutsche Nationalmannschaft führen, ganz klar", erklärte Löw.

Dass Löw, der noch einen Vertrag bis nach der WM 2012 besitzt, zum jetzigen Zeitpunkt Kandidaten ins Spiel bringt, stößt auf Unverständnis.

"Ein Bundestrainer braucht auch internationale Erfahrung - ob als Spieler oder Trainer. Da sehe ich Klopp eher im Vorteil gegenüber Tuchel. Klopp sollte jedoch lieber noch zehn Jahre im Bundesliga-Tagesgeschäft bleiben. Für den Bundestrainer-Job ist er viel zu jung", meinte Franz Beckenbauer in der "Bild".

Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger will nichts von möglichen Nachfolgern wissen.

"Joachim Löw ist fachlich und charakterlich ein ausgezeichneter Trainer, mit dem wir noch lange zusammenarbeiten wollen. Deshalb mache ich mir überhaupt keine Gedanken über einen möglichen Nachfolger", sagte er.

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