DFB-Teammanager Oliver Bierhoff will die deutschen Nationalspieler auch in Zukunft nicht zum Singen der Nationalhymne zwingen.

"Dies ist ein oft kritisierter Punkt. Das Mitsingen überlassen wir jedem Spieler selbst. Das alleine zeigt ja nicht die Identifikation mit Deutschland. Übrigens hat bis zur WM 2006 kaum jemand im Stadion mitgesungen", sagte der 42-Jährige im Interview mit "dfb.de".

Zuletzt hatte sich Franz Beckenbauer dafür ausgesprochen, dass die DFB-Stars die deutsche Nationalhymne stets mitsingen sollten.

"Ich habe das 1986 eingeführt. Das ergibt einfach ein besseres Bild, auch von der Optik her. Ansonsten kaut einer Kaugummi, der andere bohrt in der Nase. Aber durch das Mitsingen der Hymne stimmst du dich leichter auf ein Spiel ein", sagte der "Kaiser".

Er selbst habe sogar bei seinem Engagement in New York in den 70er Jahren immer vor den Spielen die US-Hymne mitgesungen, "obwohl ich gar kein Amerikaner bin".

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