Die Chancen von Sami Khedira auf einen Einsatz im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Freitag in Wien gegen Österreich (20. 30 Uhr) stehen gut.

"Wir liegen gut im Soll, bei Khedira läuft alles nach Plan. Seine Muskelverletzung ist ausgeheilt. Er hat gestern mit Ball trainiert und wird das auch heute tun. Wir sind guter Dinge, dass er am Freitag spielen kann", sagte Co-Trainer Hansi Flick am Dienstag in Frankfurt/Main.

Der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw fügte aber hinzu, dass man mit Rücksicht auf Khedira und auch dessen Arbeitgeber Real Madrid "überhaupt kein Risiko eingehen" werde.

Eine endgültige Entscheidung über den Einsatz von Khedira soll nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend in Wien fallen.

Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Torjäger Miroslav Klose und Marco Reus sind derzeit keine Nachnominierungen geplant, sagte Flick.

Falls sich im Offensivbereich aber noch ein Spieler bis zum Abschlusstrainining verletzten sollte, würde ein Akteur aus der U21-Nationalmannschaft nachnominiert, die am Dienstag in Portugal gastiert.

"Diese Spieler stehen alle im Saft, deshalb würde das Sinn machen", sagte Flick. Als Alternative im aktuellen Aufgebot zum einzigen nominellen Stürmer Mario Gomez nannte Flick Andre Schürrle und Thomas Müller.

Aus der U21 wäre wohl der Mainzer Lewis Holtby der erste Nachrücker für den Fall der Fälle.

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