Torhüter Rene Adler hat den Kampf um die Deutsche Nummer eins noch nicht aufgegeben.

Der Leverkusener gab zu, das Verhältnis zwischen ihm und Manuel Neuer sei "anfangs schwierig gewesen, doch mittlerweile puschen wir uns gegenseitig, um Topleistung zu bringen".

Neuer habe sich seine Position "hart erarbeitet. Ich bin sein Herausforderer. Ich mache ihm Druck."

In der Nationalelf habe er inzwischen "eine andere Rolle als vor der WM", führte Adler im "Express" weiter aus: "Aber ich nutze sie, mich als Spieler und Mensch weiter zu entwickeln. Wenn mir einer sagt, der denkt zu viel oder beschäftigt sich zu viel mit anderen Dingen, dann sage ich: Stimmt. Ich bin ein Mensch, der über den Tellerrand hinausschauen will."

Ob seine Zukunft weiter bei der Werkself liegt, wo er 2007 sein Bundesliga-Debüt feierte, ist derzeit offen.

"In den nächsten Wochen wird es da noch keine Entscheidung geben. Das werden wir nach dem Urlaub besprechen. Wir würden gerne verlängern, aber nur zu den Konditionen, die machbar sind für uns", sagte Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler.

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