Bundestrainer Joachim Löw wird angesichts der erheblichen Probleme im Mittelfeld der deutschen Nationalmannschaft möglicherweise sein System umstellen.

Beim EM-Qualifikationsspiel am Dienstag (19.00 Uhr) in Baku gegen Aserbaidschan agiert der Münchner Toni Kroos wohl alleine vor der Abwehr.

Auf die möglichen weiteren Kandidaten für eine Doppel-Sechs - Sami Khedira, Bastian Schweinsteiger, Simon Rolfes, Sven Bender und Christian Träsch - muss Löw beim Saisonabschluss verzichten.

Dafür würde der Dortmunder Mario Götze ins Team rutschen und zusammen mit Thomas Müller, Mesut Özil und Lukas Podolski den offensiveren Teil des Mittelfeldes bilden.

Eventuell erhält aber auch Andre Schürrle den Vorzug vor Podolski, der leicht angeschlagen ist und zudem beim 2:1 in Österreich nicht überzeugen konnte.

Keine Veränderungen im Vergleich zum 2:1 in Wien wird es wohl in der Abwehr vor Torwart Manuel Neuer geben. Die Viererabwehrkette bilden Kapitän Philipp Lahm, Arne Friedrich, Mats Hummels und Marcel Schmelzer.

Friedrich konnte am Sonntagabend in Wien wegen einer Blessur am linken Fuß zwar nicht trainieren, sein Einsatz sei aber nicht gefährdet, sagte Löw.

Der 32-Jährige dürfte angesichts seiner größeren Erfahrung trotz seiner schwachen Vorstellung gegen Österreich erneut den Vorzug vor den jungen Holger Badstuber und Benedikt Höwedes erhalten.

Als einzige Spitze agiert erneut Bundesliga-Torschützenkönig Mario Gomez.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel