DFB-Präsident Theo Zwanziger reicht dem aussortierten Michael Ballack die Hand und will den Rosenkrieg zwischen dem Ex-Kapitän und Bundestrainer Joachim Löw beenden.

Zwanziger erklärte in einer Kolumne für die "Sport Bild", dass das Angebot eines Abschiedsspiels für Ballack am 10. August in Stuttgart gegen Brasilien weiterhin aufrechterhalten wird.

"Michael Ballack hat nach wie vor einen ehrenvollen Abschied verdient. Wie kann der aussehen? Weiterhin im Kreise der Nationalmannschaft, deren Kapitän er war, in einem großen Spiel? Das ist nach wie vor die Möglichkeit in Stuttgart. Zeitnah zum Ende seiner Laufbahn. Das ist das Angebot, das wir ihm machen", schrieb Zwanziger.

Unterdessen kann Fußball-Kaiser Franz Beckenbauer nicht nachvollziehen, dass Ballack das angebotene Abschiedsspiel gegen Brasilien abgelehnt hat.

"Michael hat viel durchgemacht. Das ihm angebotene Abschiedsspiel am 10. August hätte er als krönenden Abschluss seiner großen Nationalelfkarriere annehmen sollen", sagte Beckenbauer der Illustrierten "Bunte".

Ex-Nationalspieler Günter Netzer meinte, Ballack müsse die Entscheidung von Löw akzeptieren: "Er sieht doch selbst, dass die neue Nationalelf ohne ihn laufen gelernt hat und vor Selbstbewusstsein strotzt."

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