DFL-Chef Christian Seifert hat die Art und Weise des unfreiwilligen Abschieds von Michael Ballack aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft kritisiert.

"Generell war das keine gute Außendarstellung, die da von allen Beteiligten abgegeben wurde. Ballack ist sicherlich körperlich noch fit genug, um zehn Länderspiele im Jahr zu verkraften. Ich würde aber nicht sagen, dass das die Bundesliga substanziell näher an die Premier League bringt", sagte Seifert in der DFL-Zentrale in Frankfurt/Main.

DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte am Montag dem aussortierten Ballack die Hand gereicht, um den Rosenkrieg zwischen dem Ex-Kapitän und Bundestrainer Joachim Löw zu beenden.

Zwanziger erklärte in einer Kolumne für die "Sport Bild", dass das Angebot eines Abschiedsspiels für Ballack am 10. August in Stuttgart gegen Brasilien weiterhin aufrechterhalten wird. Ballack wird das aber ablehnen.

"Nachtragend sind wir nicht, die Tür für Michael Ballack bleibt beim DFB immer offen. Ballack hat nach wie vor einen ehrenvollen Abschied verdient. Zeitnah zum Ende seiner Laufbahn. Das ist nach wie vor die Möglichkeit in Stuttgart. Das ist das Angebot, das wir ihm machen", schrieb Zwanziger:

"Und ganz ausschließen, dass es doch zu diesem Abschied kommt, will ich das trotz der bisherigen Absage von Michael Ballack nicht."

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