BVB-Neuzugang Ilkay Gündogan darf auf sein Länderspiel-Debüt in der deutschen Nationalmannschaft hoffen.

Wie die "Sport Bild" berichtet, hat Joachim Löw dem türkischstämmigen Mittelfeldspieler eine Nominierung in Aussicht gestellt.

"Dienstag vor einer Woche rief mich U-21-Nationaltrainer Rainer Adrion an. Er sagte mir: Wenn dich heute eine Nummer anklingelt, die du nicht kennst, gehe ans Handy," berichtet Gündogan:

"Zwei Stunden später rief mich Herr Löw an. Er sagte mir, dass ich in seinen Planungen zukünftig eine Rolle spielen werde und dass ich eine gute Entwicklung genommen habe. Ich werde eine Chance in der Nationalelf bekommen."

"Wenn es so weit ist, werde ich diese Chance nutzen. Er meinte auch, dass der Schritt zum BVB der richtige für mich ist. Ich soll weiter Gas geben. Dann werde ich von ihm belohnt. Den Zeitpunkt für eine Nominierung hat er offengelassen", so der 20-Jährige.

Der Vergleich mit dem zu Real Madrid gewechselten Nuri Sahin nervt Gündogan: "Der ständige Vergleich mit Nuri Sahin ist völlig unangebracht und unnötig. Es hilft keinem, alles, was ich tue, mit ihm zu vergleichen. Ich halte das für Quatsch."

"Nuri war eine tragende Säule der Meister-Mannschaft", so der Ex-Nürnberger weiter: "Einen Nuri kann man nicht eins zu eins ersetzen. Das möchte ich auch gar nicht. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen und meine Qualitäten in die Mannschaft einbringen."

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