Mario Götze darf sich beim Länderspiel gegen Brasilien große Hoffnung auf sein Startelf-Debüt ind er deutschen Nationalmannschaft machen.

"Mario Götze hat sehr, sehr gute Möglichkeiten, in der Startelf aufzulaufen, gerade auch weil Mesut Özil nicht dabei ist", erklärte Bundestrainer Joachim Löw auf der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel. Bislang wurde Götze beim A-Team sechs Mal eingewechselt.

Insgesamt hat Löw seine Aufstellung weitestgehend komplett. "Sieben Positionen sind schon klar, bei vier überlege ich noch", sagte der Bundestrainer. Angesichts der anstehenden Belastung in Bundesliga und Champions-League-Qualifikation kündigte Löw aber auch an, einige Spieler des FC Bayern München schonen und nicht über die 90 Minuten spielen lassen zu wollen.

Das Saisonziel hat Löw vor dem ersten Auftritt des Länderspieljahres klar vor Augen. Bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, spätestens aber bei der WM zwei Jahre später in Brasilien, soll endlich ein Titel her:

"Wir bewegen uns seit sechs Jahren in der Weltspitze, so eine Konstanz gibt es bei keiner anderen Nation. Aber bei der vergangenen WM und EM war Spanien zweimal den entscheidenden Tick besser. Wir arbeiten darauf hin, diese Defizite auszumerzen, das ist unser Ziel", sagte Löw.

Unterstützung erhielt der 51-Jährige von Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger. "Wenn die Spanier nicht gewesen wären, hätten wir den ein oder anderen Titel auf dem Rücken, sie waren zuletzt für uns der große Gegner. Uns haben aber immer nur Kleinigkeiten gefehlt, um sie zu schlagen. Da müssen wir uns noch verbessern. Wir haben aber in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir neben Spanien die beste Mannschaft auf der Welt sind. Unser Ziel ist es, bei der EURO perfekt zu spielen", formulierte der Bayern-Star den höhen Anspruch für die kommenden Monate.

Mit Ex-Kapitän Michael Ballack hat Löw seit dem Konflikt über das Ende der Nationalmannschaftskarriere des "Capitano" nicht mehr gesprochen. "Mein Standpunkt ist klar und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Von mir gibt es dazu nichts mehr zu sagen", stellte Löw fest.

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