Der DFB hat den früheren Schiedsrichterobmann Manfred Amerell im Streit um das gescheiterte Mediationsverfahren scharf kritisiert. "Es geht hier doch ganz offensichtlich nur um Effekthascherei", sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker.

Nachdem der Verband am Dienstag das zur Schlichtung angedachte Mediationsverfahren unter Teilnahme von Wolfgang Huber endgültig für beendet erklärt hatte, regte Amerell über seinen Anwalt postwendend ein neues Mediationsverfahren an.

Amerells Verhalten sorgt beim DFB für Unverständnis. Köttker verwies zudem darauf, dass sich Amerell mit einem ernsthaften Mediationsangebot zunächst an Schiedsrichter Michael Kempter wenden müsste. Amerell und Kempter befinden sich nach Bekanntwerden ihrer pikanten Affäre vor 20 Monaten nach wie vor im juristischen Streit. Am 7. Dezember ist eine weitere Gerichtsverhandlung in Stuttgart angesetzt.

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