Franz Beckenbauer hat dem zuletzt wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geratenen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger sein uneingeschränktes Vertrauen ausgesprochen.

"Ich kenne derzeit keinen, der den Präsidenten-Job besser machen könnte als Zwanziger. Ich kann nur hoffen, dass er das noch lange macht", sagte Beckenbauer "Sport-Bild".

Der Ehrenpräsident von Rekordmeister Bayern München betonte allerdings auch, dass das Image des DFB wegen der Schiedsrichter-Probleme und der jüngsten Gewaltexzesse massiv gelitten habe. "Es stimmt, dass das Erscheinungsbild momentan nicht das beste ist. Zu viele Baustellen! Aber wenn ein Schiedsrichter sein Geld nicht korrekt versteuert haben sollte, kann man das doch nicht Zwanziger in die Schuhe schieben. Demnächst wird er noch für das schlechte Wetter verantwortlich gemacht", sagte Beckenbauer.

Zwanziger sei eben ein kommunikativer Mensch und beziehe zu allem Stellung, sagte Beckenbauer: "Das bringt manchmal auch Probleme - ich spreche da aus Erfahrung. Aber mir ist einer lieber, der viel redet, als einer, der gar nichts sagt und verschlossen bleibt."

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