Bundestrainer Joachim Löw wird voraussichtlich keinen erweiterten Kader für die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) nominieren. Anstatt zunächst 27 Spieler zu berufen und sein Aufgebot kurz vor der EM auf 23 Profis zu verkleinern, möchte Löw in diesem Jahr offensichtlich von Anfang an mit dem endgültigen EM-Kader arbeiten.

Damit würde Löw von seiner Vorgehensweise im Vorfeld der EM 2008 und der WM 2010 abweichen.

"Die Tendenz geht eindeutig zum 23er-Kader", sagte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff der "Bild am Sonntag".

Löw, der nur im Fall von Verletzungen einen erweiterten Kader nominieren möchte, wird sein Aufgebot nach dem letzten Bundesliga-Spieltag am 7. oder 8. Mai in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt/Main bekannt geben. Auf die zuletzt übliche Show rund um die Bekanntgabe will der DFB laut "BamS" diesmal verzichten.

Die Nationalmannschaft wird am 11. Mai mit dem Regenerations-Trainingslager auf Sardinien mit der unmittelbaren EM-Vorbereitung beginnen, anschließend wird bis 31. Mai in Südfrankreich der Feinschliff vorgenommen.

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