Der verletzte Nationalspieler Per Mertesacker gibt im Hinblick auf seinen Einsatz für die EM in Polen und der Ukraine Entwarnung.

"Die EM ist nicht in Gefahr", schrieb der Verteidiger des Premier-League-Klubs FC Arsenal auf seiner Facebook-Seite und führte aus:

"Ich wurde in der BG-Klinik Tübingen bei Dr. Stöckle operiert. Er hat ein Stück Knochen zurück an den Knöchel befestigt und das Deltaband zusammengeflickt auf der Innenseite des Sprunggelenks. Alles ist gut gegangen und ich befinde mich schon in der Reha in Donaustauf."

Auch DFB-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und Physiotherapeut Klaus Eder sind zuversichtlich: "Nach meiner Ansicht ist die EM für Per Mertesacker nicht gefährdet", sagte Müller-Wohlfahrt "Sport-Bild".

Laut Eder, bei dem Mertesacker seine Reha absolviert, ist die Saison für den Ex-Bremer noch nicht gelaufen. "Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, denke ich, dass er diese Saison noch ein paar Spiele bestreiten kann und der Nationalelf als Führungsspieler zur Verfügung stehen wird", betonte Eder.

Mertesacker hatte sich Mitte Februar im Spiel beim FC Sunderland die Verletzung am Knöchel zugezogen.

Danach hatte Arsenal-Teammanager Arsene Wenger erklärt, Mertesacker werde "lange Zeit" ausfallen.

Wie lange der ehemalige Bremer nun tatsächlich ausfallen wird, bleibt aber offen.

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