Der Deutsche Fußball-Bund setzt sich auch im EM-Jahr 2012 nachhaltig für den Umweltschutz ein.

Dabei bindet der DFB, der am Montag in Bremen den Umweltcup 2012 vorstellte, seine rund 26.000 Vereine unabhängig von ihrer Größe, geografischen Lage oder ihren finanziellen Möglichkeiten aktiv mit ein.

Unter dem Motto "90 Ideen. Ein Ziel - Vereint für die Umwelt" sollen möglichst viele Vereine, Fans und Fußballer für das Thema Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert werden.

"Wir wollen mit dieser nachhaltigen Kampagne zeigen, dass sich Fußball und Umweltschutz nicht per se ausschließen, sondern durchaus zusammengehören können. Deshalb hoffen wir, dass sich möglichst viele der Vereine an diesem interessanten Wettbewerb beteiligen und damit einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass auch unsere Enkel noch in einer intakten Natur Fußball spielen können", sagte die DFB-Beauftragte für Klima- und Umweltschutz, Claudia Roth von den Grünen.

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff bezeichnete es als Selbstverständlichkeit, dass sich auch die Nationalelf für dieses Ansinnen engagiert.

Damit sich möglichst viele Klubs im Internet unter umwelt.dfb.de anmelden, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ein System entwickelt, welches ebenso simpel, lukrativ wie sinnvoll ist.

"Natürlich wird bei den Klubs weiterhin der Spielbetrieb im Vordergrund stehen und das ist auch richtig so.

Aber wir wollen die Vereine und Fußballer in Deutschland durch diese Kampagne eben auch für das wichtige Thema Klima- und Umweltschutz sensibilisieren und zeigen, dass es gar nicht so schwierig oder teuer ist, als Klub etwas zum Erhalt der Natur beizutragen", sagte DFB-Vizepräsident Karl Rothmund.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel