Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die antisemitischen Beleidigungen gegen den israelischen Profi Itay Shechter vom 1. FC Kaiserslautern scharf verurteilt und eine Bestrafung der Täter gefordert.

"Gemeinsam mit dem Präsidenten ist es mir wichtig, für den gesamten DFB zu unterstreichen, dass solche Vorgänge in keinster Weise zu tolerieren sind und wir dem bereits im Ansatz entschlossen entgegenwirken müssen. Antisemitismus und Rassismus dürfen im Fußball keinen Platz haben", sagte der designierte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach:

"Wir müssen uns mit allen Mitteln, die dem Fußball zur Verfügung stehen, dagegen wehren. Und wir wünschen uns, dass die Behörden den Fall mit aller Konsequenz verfolgen."

Am Sonntag hatte eine Gruppe von fünf bis zehn Personen während des Trainings des abstiegsbedrohten Klubs Shechter antisemitisch beleidigt und den "Hitler-Gruß" gezeigt.

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