Helmut Sandrock ist der neue "General" des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und soll dem neuen Präsidenten Wolfgang Niersbach künftig den Rücken frei halten.

Der 55-Jährige wurde am Freitag auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt vom Präsidium in das Amt berufen und von den 257 Delegierten einstimmig bestätigt.

"Ich möchte mich beim Präsidium und den Delegierten für das Vertrauen bedanken. Es ist eine reizvolle, interessante und spannende Aufgabe. Gemeinsam mit meinem Team in der Zentralverwaltung werde ich versuchen, die erfolgreiche Arbeit von Wolfgang Niersbach fortzusetzen und eigene Akzente zu setzen", sagte Sandrock.

Damit wird der bisherige DFB-Direktor Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung in der Verbandszentrale der neue Boss von mehr als 200 Angestellten beim größten Sportfachverband der Welt.

Die DFB-Spitze hatte sich bereits frühzeitig auf den früheren Vorstandsboss des Zweitligisten MSV Duisburg als neuen Generalsekretär verständigt.

Als DFB-Direktor war Sandrock bislang für den Spielbetrieb, das Trainerwesen und die Talentförderung zuständig. Von 2000 bis 2002 war Sandrock MSV-Vorstandsboss, in dieser Zeit zudem Gründungsvorstandsmitglied der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Mitglied im Ligavorstand.

2003 kam er als Turnierdirektor zum DFB-Organisationskomitee für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2006.

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