Knapp einen Tag nach dem Halbfinal-Aus bei der Europameisterschaft gegen Italien (1:2) war Bundestrainer Joachim Löw noch sichtlich mitgenommen.
"Es braucht natürlich den ein oder anderen Tag, um so etwas zu verarbeiten. Man nimmmt sich wahnsinning viel vor und scheitert dann - das kann man nicht in einer Nacht einfach irgendwie abschütteln", sagte Löw nach der Ankunft des DFB-Trosses am Frankfurter Flughafen.
Trotz des erneuten Ausscheidens im Halbfinale, das die DFB-Elf schon bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 verkraften musste, machte Löw den gut 250 Fans, die die gefallenen Helden am Tor 13 des größten deutschen Flughafens empfangen wollten, gleich wieder Mut.
"Der Ehrgeiz wird ungebrochen sein, die nächsten Turniere auch wieder weit zu kommen und vielleicht ins Finale vorzustoßen", sagte er: "Die Mannschaft ist extrem ehrgeizig. Ich denke, dass niemand einen Knacks für lange Zeit davonträgt."
