Nationalspieler Jerome Boateng hält die Diskussionen um Bundestrainer Joachim Löw für völlig überflüssig.
"Keiner sollte meinen, dass der Trainer an irgendwas schuld sei. Wir Spieler hätten besser arbeiten müssen. Es ist ein Alibi,den Trainer nun als Grund vorzuschieben. Er bereitet uns so gut wie möglich vor, mehr geht nicht", sagte Jerome Boateng (22) in der "Sport Bild", auch wenn er einräumte: "Unser Plan ist nicht aufgegangen."
Löw hatte nach der Niederlage die Verantwortung übernommen, wollte grundsätzliche Dinge aber nicht infrage stellen. Auch Fragen nach seiner eigenen Zukunft wies der 52-Jährige als unpassend zurück.
Boateng braucht jetzt erst einmal Zeit, "um das alles zu verarbeiten. Diese Niederlagen mit Bayern und der Nationalelf trägt man sein ganzes Leben mit sich herum".
