Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat bei der Suche nach einem Nachfolger des abgewanderten Sportdirektors Matthias Sammer noch keinen Favoriten.

"Über Namen wurde noch nicht gesprochen. Dafür ist alles noch zu frisch. Man muss ja auch nicht krampfhaft und eilig suchen. Alle U-Mannschaften haben ihre Trainer, da ist alles geregelt", sagte der für den Jugendfußball zuständige DFB-Vizepräsident Hans-Dieter Drewitz: "Man sollte nichts ausschließen. Wir brauchen jemanden, der die Voraussetzungen erfüllt."

Das Profil des Sammer-Nachfolgers ist für Drewitz bereits klar.

"Wir hatten in Matthias Sammer einen sehr guten Mann, er hinterlässt große Fußstapfen. Am besten wäre es, die Kopiermaschine anzuwerfen und eine Kopie zu ziehen. Der Neue muss durch seine Peron überzeugen. Er braucht Kompetenz nach innen und nach außen. Er muss führen und nicht nur moderieren", erklärte der Funktionär, für den eine interne Verbandslösung nicht zwingend ist:

"Danach sollte man nicht schauen. Es geht nur um die Kompetenz."

Als mögliche Nachfolger von Sammer, der zukünftig für Rekordmeister Bayern München arbeitet, werden bereits Oliver Kahn, Stefan Effenberg und DFB-Trainerausbilder Frank Wormuth gehandelt.

"Ich kann dazu nichts sagen. Mich hat noch niemand angesprochen. Ich gehe voll in meiner Arbeit auf", sagte Wormuth: "In Matthias Sammer fehlt mir jetzt der direkte Ansprechpartner, aber die Ausbildung läuft weiter wie bisher. In die tägliche Arbeit war Matthias Sammer ohnehin nicht so involviert, da hat er mir freie Hand gelassen."

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