Mit einer emotionalen Brandrede hat Bundestrainer Joachim Löw seine Mannschaft beim ersten öffentlichen Auftritt nach dem EM-Aus in Polen und der Ukraine in Schutz genommen.
"Fakt und grundsätzlich ist auf jeden Fall eines: Unser Weg, den wir vor einigen Jahren eingeschlagen haben, der stimmt", so Löw bei einer DFB-Pressekonferenz vor dem Testspiel gegen Argentinien: "Wir werden absolut an unserem Konzept festhalten".
Löw ärgerte sich in einem mehrminütigen Monolog über die Form der Kritik nach dem Halbfinal-Aus gegen Italien. Auch die Debatte über das Nicht-Mitsingen der Hymne bei einzelnen Spielern wollte Löw nicht unkommentiert lassen:
"Den Vorwurf, dass sie sich deshalb nicht als Deutsche fühlten, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Identifikation mit Deutschland ist trotzdem da. Das haben sie häufig genug bewiesen."
Die DFB-Spieler seien zudem weit davon entfernt, verwöhnt zu sein. Bei der Nationalmannschaft werde absolute Höchstleistung verlangt, versicherte Löw.
