Per Mertesacker hat die Enttäuschung, als langjähriger Stammspieler bei der diesjährigen EM nicht zum Einsatz gekommen zu sein, nach eigenem Bekunden mittlerweile überwunden:

"Es war nicht ganz leicht, aber jetzt weiß man eben auch, wie sich andere Spieler gefühlt haben, wenn sie nicht spielen durften."

Auch im ersten WM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl am Freitag in Hannover gegen Färöer dürfte der Abwehrspieler des FC Arsenal hinter dem Dortmunder Mats Hummels nur zweite Wahl sein.

Mittelfristig baut der Ex-Bremer darauf, dass sich die gute Saisonvorbereitung bei den "Gunners" - nach langer Verletzungspause im Frühjahr - auszahlen wird.

"Erst einmal bin ich froh, dass ich überhaupt wieder spielen kann, das ist ein guter Anfang für mich", sagte Mertesacker.

Der nach Mannschaftskapitän Philipp Lahm (91 Einsätze) mit 81 Länderspielen erfahrenste DFB-Abwehrspieler ist laut DFB-Teammanager Oliver Bierhoff längst noch nicht abgeschrieben:

"Seine ganz persönliche EM-Situation war schwer für ihn, es hat in ihm gebrodelt. Aber er hat sich im Sinne der Mannschaft toll verhalten. Großgewachsene Spieler wie er werden häufig ungerechterweise kritisiert."

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