Bundestrainer Joachim Löw hat auf der Pressekonferenz vor der WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden seine öffentliche Kritik an Marcel Schmelzer bedauert.
"Ich habe mir meinen Wortlaut nochmal angehört und festgestellt, dass ich mich sehr unglücklich ausgedrückt habe. Ich erwarte zwar viel und sehe immer Verbesserungsmöglichkeiten, aber die Wortwahl war nicht in Ordnung. Das habe ich dem Spieler auch nochmal gesagt", sagte Löw über den Linksverteidiger.
Viel Lob gab es zudem für Miroslav Klose.
"Klose spielt eine sehr wichtige Rolle. Er sagt intern immer seine Meinung und vertritt sie auch. Die jungen Spieler schauen zu ihm auf. Er ist ein absolutes Vorbild und für mich ein wichtiger Ansprechpartner", sagte der DFB-Trainer
"Er ist einer der ganz wichtigen Führungsspieler", ergänzte Löw.
Die Frage, ob er nach der Niederlage im EM-Halbfinale gegen Italien ein anderer Mensch geworden ist, verneinte Löw.
"Ich habe mich nicht verändert. Niederlagen wie gegen Italien kommen vor, auch wenn sie schmerzhaft sind. Doch wir arbeiten ständig an der Entwicklung der Mannschaft und sind auch offen für sachliche Kritik und für Korrekturen."
Die Lage der DFB-Elf sah er ganz unaufgeregt: "Wir sind die Nummer zwei der Welt. Wir müssen nicht verzweifeln."
