Rene Adler hat seinen Anspruch auf die Nummer 1 im Tor der Nationalmannschaft untermauert.

"Das ist ganz klar, dass ich am liebsten die Nummer 1 bin. Dass ich am liebsten spielen will. Das ist der sportliche Gedanke, den ich in mir habe, den ich auch nicht ablegen werde", erklärte der Torhüter des Hamburger SV im Audi Star Talk (Sonntag, 21 Uhr im TV auf SPORT1).

Von übertriebenem Konkurrenzdenken zu Manuel Neuer, dem derzeitigen Stammkeeper im DFB-Tor, hält Adler allerdings nichts.

"Wir können uns gerne richtig duellieren und hochpeitschen. Aber alles unter fairen und sportlichen Bedingungen", sagte der 27-Jährige.

Sein Verhältnis zu Neuer sei nun "nicht mehr so verkrampft wie früher. Wir scherzen viel, wir trainieren zusammen. Aber man merkt dann schon: Das Trainingsspiel will jeder gewinnen."

Den Vergleich mit Oliver Kahn und Jens Lehmann lehnt er ab: "Das war Kahn und Lehmann. Jetzt ist es Neuer - Adler. In uns steckt wenig Kahn und wenig Lehmann, sondern viel Neuer und viel Adler."

Zudem spricht Adler über die Rolle von HSV-Rückkehrer Rafael van der Vaart.

"Es gibt außer Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo keinen Spieler wie Rafael van der Vaart, der in dieser Situation (als er im August zum HSV kam, Anm.d.Red.) alleine durch seine Aura, durch seine Persönlichkeit die Stimmung im Verein und in der Stadt so gedreht hat, ohne nur ein einziges Spiel gemacht zu haben", erklärte Adler.

"Das war für uns im Verein und in der Mannschaft extrem wichtig, dass Rafa zu diesem Zeitpunkt gekommen ist! Er hat viele junge Spieler mit seinen unheimlichen fußballerischen Fähigkeiten einfach mitgerissen!"

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