Bundestrainer Joachim Löw blickt mit gemischten Gefühlen auf das Länderspiel-Jahr 2012 zurück.

"Es war ein Jahr, das einigen Schwankungen unterlegen war. Es war ein Jahr der Grenzerfahrungen, die wir gemacht haben. Wir haben Spiele gemacht, die gut waren, aber auch Spiele, wo wir nachher enttäuscht waren - wie gegen Italien oder Schweden", erklärte der 52-Jährige gegenüber SPORT1: "Wenn ein Gegner angreift, haben wir noch nicht immer die richtigen Antworten. Diese Spiele haben uns schon weh getan."

Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben sagte Löw: "Das Jahr 2013 steht unter dem Motto Konzentration, weitere Fortschritte zu erzielen, aber auch zu experimentieren. Ich möchte, dass sich nach dem Jahr 2013 alle Fußball-Fans auf die Mannschaft und das Turnier 2014 freuen."

Über seine persönliche Zukunft nach der WM in Brasilien habe er sich "noch keine Gedanken gemacht. Erst mal die Qualifikation schaffen und dann werden wir uns mit dem Verband vielleicht mal zusammensetzen. Aber letztendlich wird man sehen, wie die WM 2014 läuft und daran lassen wir uns messen."

Auf die Frage, ob ihn auch der Vereinsfußball mal wieder reizen würde, antwortete Löw: "Irgendwann vielleicht schon wieder. Im Moment ist der Zeitpunkt nicht da. Ich bin unheimlich stolz, Nationaltrainer zu sein - das ist für mich die vergangenen Jahre das Größte gewesen. Irgendwann kommt vielleicht der Zeitpunkt zu sagen: Ok, es ist vielleicht auch gut, mal wieder jeden Tag mit einer Mannschaft zu arbeiten."

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