Im m:congress Center Rosengarten Mannheim erhielten gestern zehn Fußballvereine die Sepp-Herberger-Urkunde. Seit ihrer Gründung zeichnet die älteste Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes mit der Urkunde auf Vorschlag der DFB-Landesverbände Fußballvereine für besonderes Engagement aus. In den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein sowie Sozialwerk wurden Geldpreise im Gesamtwert von 35..000 Euro vergeben.

Es war nicht nur der 36. Todestag Sepp Herbergers, der 80 geladene Gäste, darunter Mannheims Sport-Bürgermeister Lothar Quast, der ehemalige Waldhof-Trainer Klaus Schlappner und FCK-Legende Axel Roos in den Gustav Mahler Saal des Mannheimer Rosengartens führte. In der Heimatstadt des legendären Fußball-Nationaltrainers erhielt der SV Liegau-Augustusbad in der Kategorie Behindertenfußball den 1. Preis.

"Ich bin sicher, auch Sepp Herberger wäre stolz auf den Klub aus Sachsen. Durch die Kooperation mit dem Sächsischen Epilepsiezentrum Kleinwachau macht der Verein eindrucksvoll vor, wie die Kooperation zwischen einer Einrichtung für beeinträchtigte Menschen und einem Fußballverein ausgestaltet und funktionieren kann", betonte Ronny Zimmermann in seiner Laudatio.

Der Präsident des Badischen Fußballverbandes zählt zu den Mitgliedern des Kuratoriums der Sepp-Herberger-Stiftung. Im Bereich Resozialisierung wurde Sparta Göttingen aus Niedersachsen für seine jahrelange intensive Zusammenarbeit mit der Jugendanstalt Göttingen-Leineberg mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Die Urkunde und den Scheck über 5.000 Euro nahmen die Vereinsvertreter aus den Händen von Michael Herberger entgegen. "Die Lebensaufgabe meines Ur-Großonkels wird gerade in Göttingen in besonderer Weise weitergelebt", unterstrich der 41-jährige Musikmanager.

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