Bei der DFB-Pressekonferenz hat sich Sportdirektor Oliver Bierhoff positiv über den Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal geäußert.

"Ich freue mich für Mesut, dass er so einen tollen Verein gefunden hat. Er wird sich sportlich und menschlich in London weiterentwickeln, denn es ist ein neues Land, eine neue Mentalität, eine neue Spielweise und eine Traditionsmannschaft mit einem hervorragenden Trainer", sagte Bierhoff.

Auch aus Nationalmannschafts-Sicht verspricht er sich viel vom Wechsel: "Dieser Schritt ist wichtig, gerade unter dem Aspekt, dass es ein WM-Jahr ist. Deswegen freut es mich auch für Gomez. Beide haben in Kauf genommen, den Verein zu wechseln um Spielzeit zu erhalten."

Vor dem Spiel gegen Österreich fordert er aber volle Konzentration.

"Natürlich könnte Mesut auch hier bei der Pressekonferenz sein. Aber es gilt nicht, den Transfer aufzuarbeiten. Jetzt ist der Zeitpunkt für jeden Spieler, die Nationalmannschaft im Kopf zu haben."

Nach dem Rekordwechsel von Gareth Bale für 100 Millionen von Tottenham Hotspur zu Real Madrid, warnte Bierhoff vor einer gefährlichen Entwicklung im Fußball.

"Das sind Zahlen, die man irgendwann nicht mehr begreifen kann. Und auch Summen, bei denen es für einen Betriebswirt schwer nachvollziehbar ist, wie man diese wieder reinholen kann", sagte Bierhoff: "Es ist freie Marktwirtschaft, aber man muss aufpassen, dass keine Preisspirale eintritt, die die kleinen Vereine kaputtmacht."

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