Joachim Löw hat den Dortmunder Mats Hummels in der Innenverteidigung der deutschen Nationalmannschaft keineswegs abgeschrieben.

Er sei weiterhin "ein großer Fan" des 24 Jahre alten Abwehrspielers, versicherte der Bundestrainer nach dem 3:0-Sieg am Freitagabend gegen Österreich. Löw hatte Hummels im Abwehrzentrum durch Bayern-Profi Jerome Boateng ersetzt.

"Ich baue auf diesen Jungen", sagte Löw nach dem WM-Qualifikationsspiel in München über Hummels. Der DFB-Chefcoach hatte im Abwehrzentrum auf das Duo Per Mertesacker und Boateng gesetzt, das die Nominierung mit dem ersten zu Null der DFB-Auswahl seit dem 3:0-Erfolg im vergangenen März in Kasachstan rechtfertigte.

In Astana hatte neben Mertesacker der Schalker Benedikt Höwedes verteidigt. Hummels war vom Bundestrainer nach den drei Gegentoren beim 3:3 im Testspiel gegen Paraguay im August in Kaiserslautern öffentlich kritisiert worden.

"In den letzten ein, zwei Spielen bei uns oder in Dortmund hat man gesehen, dass er vielleicht noch nicht die Sicherheit vom letzten Jahr hat", äußerte Löw nun in München über die aktuelle Formschwäche des Dortmunders.

Er halte den 25-maligen Nationalspieler jedoch nach wie vor für einen "sehr guten Innenverteidiger" und "hervorragenden Zweikampfspieler", erklärte Löw. Trotzdem zog er gegen Österreich den Münchner Boateng vor:

"Ich hatte das Gefühl, dass Jerome Boateng aufgrund seiner Spiele in den letzten Wochen und Monaten bei den Bayern diese Chance verdient hatte", begründete Löw.

Hier gibt's alles zum DFB-Team

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel