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DER NATIONALMANNSCHAFTSMANAGER: Seit zehn Jahren ist Oliver Bierhoff nun schon als Teammanager der deutschen Nationalelf tätig. Der Doppeltorschütze des mit 2:1 gewonnenen EM-Finals von 1996 fungiert als Mittler zwischen Bundestrainer und DFB-Präsidium, vor allem die immer erfolgreichere Vermarktung der Nationalmannschaft als Werbeträger gilt als sein Werk
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Lagerdenken bei der Nationalmannschaft?

Nein, findet Manager Oliver Bierhoff und widersprach damit Verteidiger Mats Hummels. Es gebe keine unterschiedliche Behandlung von Spielern - egal, bei welchem Verein sie spielten.

"Wir behandeln alle Spieler gleich, da spielt es überhaupt keine Rolle, aus welchen Vereinen sie kommen. Darüber habe ich auch schon mit Michael Zorc gesprochen", sagte Bierhoff zu SPORT1.

Ein Lagerdenken gebe es nicht: "Da sitzen Spieler von Dortmund, Schalke und Bayern beim Abendessen oder Kartenspielen am gleichen Tisch."

Darüber hinaus sei die Atmosphäre in der Nationalmannschaft "prima". Bierhoff lobte zudem die Kommunikation mit den Vereinen und betonte, in ständigen Gesprächen mit den Klubverantwortlichen zu stehen.

Hummels hatte im "Kicker" den Verdacht geäußert, es als Dortmunder im Kampf um einen Platz im Team schwerer zu haben: "Ich glaube schon, dass ich mir mein Standing härter erarbeiten musste als andere."

Er sei sich sicher: "Ich musste trotz guter Leistungen im Verein lange warten, um auch nominiert zu werden und zu spielen. Mein Gefühl sagt mir, das ging bei anderen schneller."

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