[tweet url="//twitter.com/search?q=%23lahm"]

Philipp Lahm hat sechs Tage vor dem ersten WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien am Montag gegen Portugal klargestellt, dass er durch seine Flexibilität keinem anderen Spieler einen Platz wegnehme.

"Das gibt es im Fußball nicht. Es können immer nur elf Spieler spielen. Und der Trainer entscheidet am Ende immer, welche elf Spieler seiner Meinung nach am besten zusammenpassen", sagte der DFB-Kapitän auf SPORT1-Nachfrage am Dienstag im deutschen WM-Quartier Campo Bahia.

Der Defensivspieler vom deutschen Doublegewinner Bayern München antwortete damit auf die Frage, ob er kein schlechtes Gewissen habe, wenn seinetwegen seine Vereinskollegen Bastian Schweinsteiger oder Toni Kroos mit der Bank vorliebnehmen müssen, weil er den zweiten Platz im defensiven Mittelfeld beansprucht.

Lahm betonte, dass bei dem WM-Turnier auch alle Spieler enorm wichtig seien, die von der Bank kommen.

Der 30-Jährige unterstrich, dass kurz vor dem Turnierstart bei der deutschen Mannschaft wie zumeist vor großen Turniern ein sehr guter Teamgeist herrsche, ergänzte aber auch: "Das wird sich aber erst zeigen, wenn das Turnier losgeht. Dann muss man sehen, wie sich die Spieler verhalten, die auf der Bank sitzen und das nicht gewohnt sind, weil sie normalerweise längere Einsatzzeiten haben."

Lahm wollte noch nicht verraten, auf welcher Position er gegen Portugal spielen wird.

"Es gab selbstverständlich schon Gespräche mit dem Trainer. Ich kann mich in fünf bis zehn Minuten auf meine Rolle einstellen", so Lahm, der zuletzt im DFB-Team wie auch bei den Bayern als "Sechser" agierte, aber auch auf beiden Außenbahnen in der Viererkette agieren könnte.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel