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Mesut Özil und Lukas Podolski in Brasilien © getty

Nationalspieler Lukas Podolski hat den in die Kritik geratenen Mesut Özil vor dem WM-Auftaktspiel der DFB-Auswahl gegen Portugal verteidigt.

Özil sei ein wichtiger Spieler, ein guter Freund und er werde "in den nächsten Monaten und Jahren seine Leistung bringen. Wir werden sehr viel Freude an ihm haben. Man sollte ihn so akzeptieren, wie er ist. Lasst den Jungen doch einfach Fußball spielen."

Vor dem ersten Gruppenspiel des deutschen Teams zeigte sich Podolski bei der DFB-Pressekonferenz extrem motiviert.

"Ich habe ein großes Ziel: Den Pokal am Ende zu haben. Man wäre fahrlässig, wenn man zum DFB anreist und alles schleifen lässt. Wenn man keinen Bock hat, kann man direkt zu Hause bleiben", sagte Podolski bei der Pressekonferenz am Samstag.

Podolski gilt als Kandidat auf einen Startelf-Einsatz im linken Mittelfeld: "Jeder muss in Alarmbereitschaft sein. Ich bereite mich so vor, dass ich spiele, und wenn ich nicht spielen sollte, bin ich dennoch in Alarmbereitschaft."

Auch für Bundestrainer Joachim Löw hatte Podolski lobende Worte übrig: "Es ist ein Gewinn des deutschen Fußballs, so einen Trainer zu haben."

Vor dem deutschen Auftaktspiel gegen Portugal und Superstar Cristiano Ronaldo zeigte sich der Arsenal-Profi zuversichtlich.

"Dass Ronaldo ein Spiel entscheiden kann, ist klar. Aber wenn wir unsere Leistung bringen und umsetzen, was wir können, werden wir als Sieger vom Platz gehen. Wenn nicht, müssen wir hoffen, dass Ronaldo ausgeschaltet wird oder keinen guten Tag erwischt", sagte Podolski.

Auch Benedikt Höwedes, der gegen die Iberer wohl als Linksverteidiger auflaufen wird, war vor dem ersten Spiel guter Dinge.

"Wir haben immer eine gute Ordnung im Spiel, sorgen aber auch für attraktiven Fußball. Das begeistert die Leute. Wir sind auf einem tollen Weg, und den sollten wir weiter gehen. Es wäre toll,

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