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Wolfgang Niersbach ist Präsident des DFB
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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat die verbalen Angriffe seines Vorgängers Theo Zwanziger am Sonntag als "absurde Diskussion" bezeichnet.

Am Samstag hatte das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Zwanziger nach dessen verbalen Rundumschlägen zum Rückzug aus dem Exekutiv-Komitee des Weltverbandes FIFA aufgefordert.

"Ich empfinde es als zutiefst bedauerlich, dass so kurz vor dem Spiel unserer Mannschaft, auf das sich Millionen Fans in freuen, diese absurde Diskussion angezettelt wurde", sagte Niersbach in einer offiziellen DFB-Stellungnahme.

Andererseits sei es ein klares Signal, dass "das Präsidium die öffentlichen Aussagen meines Vorgängers gegen die gesamte Führung des Verbandes geschlossen und in dieser Deutlichkeit zurückgewiesen hat".

Die Erklärung des DFB-Präsidiums spreche für sich, sagte Niersbach, er wolle aber eines unterstreichen:

"Ich habe bei meinem Wechsel vom Haupt- ins Ehrenamt größten Wert darauf gelegt, dass alles völlig sauber und geregelt abläuft. Dazu gehörte auch, dass die Vergütung von Verbandsjuristen und externen Gutachtern geprüft und als absolut korrekt bestätigt wurde."

Zwanziger hatte die Vergütung Niersbachs nach dessen Wahl im Jahr 2012 moniert, nachdem der ehemalige DFB-Generalsekretär zum Präsidenten aufgestiegen war.

Die Aufwandsentschädigung eines DFB-Chefs liegt angeblich deutlich unter dem Gehalt eines leitenden Angestellten, zum Beispiel eines Generalsekretärs. Zwanziger hatte erklärt, der Betrag der Aufwandsentschädigung für einen DFB-Präsidenten belaufe sich lediglich auf 20 Prozent des Generalsekretärgehalts.

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