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Einzig Mats Hummels bereitet mit seiner verletzungsbedingten Auswechslung Sorgen. Die glimpfliche Diagnose: Oberschenkelverhärtung
Mats Hummels (M.) musste gegen Portugal ausgewechselt werden © getty

Aufatmen bei der deutschen Nationalmannschaft und Mats Hummels.

Die Verletzung des Verteidigers, der beim 4:0 gegen Portugal angeschlagen ausgewechselt werden musste, ist nicht so schlimm wie zunächst befürchtet.

Hummels zog sich laut DFB lediglich eine Prellung mit Einblutung in die Muskulatur zu.

Dies ergab eine MRT-Untersuchungen beim Spieler von Borussia Dortmund.

Ob er am Samstag im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana in Fortaleza spielfähig sein wird, hänge vom weiteren Heilungsverlauf ab.

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Abwehrkollege Jerome Boateng kann sich auch Hoffnungen auf einen Einsatz gegen Ghana machen. Die Untersuchung ergab, dass sich Boateng gegen Portugal bei einem Sturz einen Teilabriss des Seitenbandes des Daumens der rechten Hand zuzog.

Boateng muss laut DFB sechs Wochen lang eine Schiene tragen, mit der er jeweils nach Zustimmung des Schiedsrichters spielen kann.

Beim Training am Dienstag im Mannschaftsquartier Campo Bahia nahmen unterdessen außer Hummels und Boateng alle 21 weiteren Spieler teil.

Bundestrainer Joachim Löw bat um 11 Uhr Ortszeit zum Auslaufen.

Nur die Spieler, die gegen Portugal nicht zum Einsatz gekommen waren, mussten etwas intensiver ran.

Nach der Einheit gab es ein gemeinsames Mittagessen mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der dem Team im Campo Bahia einen Besuch abstattete.

Anschließend gab Löw seinen Spielern erst einmal bis zu einem gemeinsamen Abendessen um 19 Uhr frei.

Auch der Besuch der Familien war erstmals gestattet.

Am Montagabend war die DFB-Auswahl in ihrem WM-Quartier herzlich empfangen worden.

Die Angestellten des Campo Bahia applaudierten bei der Ankunft des 60-köpfigen DFB-Trosses um 20.25 Uhr Ortszeit, aus den Lautsprechern ertönte "Happy" von Pharell Williams.

Am Flughafen in Porto Seguro hatten Löw und seine Spieler nach der Landung aus Salvador eine kleine Überraschung erlebt: Rund 20 Fans hatten sich auf den Tragflächen eines Flugzeugs postiert und laut "Deutschland, Deutschland" gerufen, als die Mannschaft aus ihrem Flieger stieg.

Vor der anschließenden Überfahrt mit der Fähre gab es zudem ein kleines Feuerwerk für die siegreiche DFB-Auswahl.

Viel Spaß hatten die Spieler auch auf dem Boot. Anstatt die noch ausstehende Rede zu seinem Einstand am 13. Mai gegen Polen zu halten, sang Christoph Kramer für seine Kollegen ein Lied. Welches Lied, blieb allerdings geheim.

Löw hatte im Teamquartier dann noch eine kurze Ansprache gehalten. Um 24 Ortszeit waren dann alle in ihren Zimmern verschwunden.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

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