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Kevin-Prince Boateng trifft am Samstag wie schon 2010 auf seinen Bruder Jerome. © getty

Ghanas Mittelfeldstar Kevin-Prince Boateng hat das ohnehin brisante zweite Gruppenspiel am Samstag (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) gegen die deutsche Nationalmannschaft mit einer martialischen Kampfansage zusätzlich angeheizt.

"Es ist wie im alten Rom", sagte der Schalke-Profi in der "Sport Bild": "Es stehen Leute um das Spielfeld und wollen sehen, wie sich zwei Mannschaften bekriegen. Die Mannschaft, die es mehr will, gewinnt. Von daher werden wir bis aufs Blut gegen Deutschland kämpfen."

Der frühere DFB-Junioren-Nationalspieler, der sich 2009 anders als sein Halbbruder Jerome dazu entschied, für das Heimatland des gemeinsamen Vaters aufzulaufen, dürfte es mit diesen Aussagen endgültig zum "Feindbild" Nummer eins für Philipp Lahm und Co. geschafft haben.

Die DFB-Spieler haben auch Boatengs Kritik im Vorfeld der WM nicht vergessen.

Er vermisse in der deutschen Mannschaft "Typen und Charaktere, die eine Mannschaft mitreißen können", hatte der 27-Jährige bemängelt: "Immer, wenn es darauf ankam, haben sie es nicht geschafft."

Angst, die DFB-Spieler könnten daraus zusätzliche Motivation ziehen, hat Boateng nicht: "Jogi Löw kann die Sätze gerne an die Wand hängen. Es ist keine spielabhängige Meinung, sondern etwas Grundsätzliches."

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