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Hansi Flick wurde als Co-Trainer von Joachim Löw Weltmeister
Assistenztrainer Hansi Flick stand den Journalisten Rede und Antwort © getty

Jerome Boateng wird der deutschen Nationalmannschaft im zweiten WM-Gruppenspiel am Samstag in Fortaleza gegen Ghana trotz seiner Daumenverletzung zur Verfügung stehen.

Dagegen muss Bundestrainer Joachim Löw noch ernsthaft um den Einsatz von Innenverteidiger Mats Hummels gegen die Afrikaner bangen.

"Jerome wird heute normal trainieren können, Mats trainiert individuell und wird den ganzen Tag behandelt", sagte Assistenztrainer Hansi Flick (49) am Mittwochvormittag.

Er berichtete, dass es bei Hummels, der an einer Prellung sowie einer Einblutung im rechten Oberschenkel laboriert, bis Samstag eng werden könnte: "Wir hoffen aber, dass unsere hervorragende medizinische Abteilung dafür sorgt, dass Mats am Samstag einsatzfähig ist."

Falls es für Hummels nicht reichen sollte, sei dies aber auch kein großes Problem, sagte Flick.

"Wir haben auf dieser Position genug Alternativen. Deshalb würde Philipp Lahm auch nicht in die Abwehr zurückkehren, sondern im Mittelfeld bleiben", ergänzte der Assistenz von Bundestrainer Joachim Löw.

Damit beendete Flick auch Spekulationen über eine erneute Versetzung des DFB-Kapitäns in die Viererkette.

Boateng hatte sich beim 4:0 (3:0) im ersten Gruppenspiel gegen Portugal am Daumen der rechten Hand verletzt und muss sechs Wochen eine Schiene tragen.

Mit jeweiliger Zustimmung des Schiedsrichters darf er allerdings spielen, was nach Angaben von Flick kein Problem ist.

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