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9. EFFIZIENT UND EISKALT STATT EMOTIONAL: Bei der WM 2006 wurde die deutsche Mannschaft von den Emotionen getragen. Vor vier Jahren attackierte die DFB-Elf überfallartig und fegte England und Argentinien vom Platz. Bei dieser Weltmeisterschaft spielt die Mannschaft eher kühl, dafür aber enorm erfolgreich
Müller (r.) erzielte drei Treffer gegen Portugal © getty

Die Loblieder auf Thomas Müller finden kein Ende. Auch der ehemalige argentinische Nationalspieler Juan Sebastian Veron ist vom dreifachen Torschützen der DFB-Elf im WM-Auftaktspiel gegen Portugal (4:0) begeistert.

"Er hat großes Potenzial, das er hier bei der WM bestätigt", sagte der 39-Jährige, der von 1996 bis 2010 73 Länderspiele für den zweimaligen Weltmeister bestritt, am Donnerstag in Rio de Janeiro: "Er hat schon viel Erfahrung für sein junges Alter."

Beim 4:0 der Deutschen im WM-Viertelfinale in Südafrika war Veron nur Zuschauer, als der damals 20-jährige Müller das Führungstor für das Team von Bundestrainer Joachim Löw erzielte.

"Es hat es damals schon gezeigt, er kann ein ganz Großer werden", sagte Veron. Gegen ein Wiedersehen mit der deutschen Elf hätte der dreimalige WM-Teilnehmer nichts einzuwenden: "Ich habe nichts dagegen, aber diesmal wird das Ergebnis ein anderes sein."

Beim DFB-Team beeindruckt ihn vor allem die spielerische Stärke.

"Deutschland war immer ein physisch starkes Team", sagte Veron, "jetzt kommt noch ein zweites Element hinzu mit technisch sehr guten Spielern."

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