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SHKODRAN MUSTAFI (3 Spiele, 131 Minuten): Der Nachrücker für den verletzten Marco Reus wird in der Vorrunde zweimal eingewechselt, darf dann gegen Algerien von Beginn an ran. Überzeugt dabei nicht, verletzt sich obendrein und kann fortan nur noch zuschauen - ohne Bewertung
Shkodran Mustafi (r.) bestritt gegen Ghana sein zweites WM-Spiel für Deutschland © getty

Nationalspieler Shkodran Mustafi ist bei Vereinen aus den europäischen Topligen heiß begehrt.

"Anfragen waren vor der WM genügend da. Wir haben aber konkret mit noch niemandem gesprochen, werden das auch nicht tun", sagte sein Berater Ali Bulut im Gespräch mit SPORT1: "Zehn Klubs haben sich gemeldet."

Nach SPORT1-Informationen gehört aus der Bundesliga unter anderem Borussia Mönchengladbach zu den Interessenten.

Da Mustafi noch zwei Jahre Vertrag bei Sampdoria Genua habe, sei der Verein aus der Serie A erster Ansprechpartner, erklärte Bulut: "Genua hat einen neuen Besitzer. Bevor wir da nicht alles besprochen haben, werden wir auch nicht anderweitig aktiv werden."

Der römische Filmproduzent Massimo Ferrero hatte dem Ölunternehmer Edoardo Garrone den Traditionsklub Mitte Juni abgekauft. Mustafi wolle nun abwägen, welches die Ziele von Genua seien, meinte Bulut, und ob diese mit seinen eigenen vereinbar sind: "Wichtig ist für ihn der nächste Schritt, der muss sitzen."

Kein Zweifel ließ der Spielerberater daran, dass sein Klient künftig dauerhaft in internationalen Wettbewerben vertreten sein möchte. Genua habe signalisiert, Mustafi unbedingt halten zu wollen, schilderte er.

Aber auch ein Wechsel zur kommenden Saison sei nicht ausgeschlossen. "Das kann Deutschland sein, das kann Italien sein, das kann auch England sein", sagte er. Anfragen hätten sowohl aus Italien, England, Deutschland und Frankreich vorgelegen.

Nachdem Mustafi in den vorläufigen WM-Kader des DFB-Teams berufen worden war, steigerte sich laut Bulut das Interesse der europäischen Klubs nochmal deutlich.

Die Namen der Vereine wollte er jedoch nicht nennen. Erst einmal würden ohnehin keine Gespräche geführt. "Mustafi konzentriert sich voll auf die WM", erzählte Bulut.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

Mustafi nach dem Sieg gegen Portugal auf Instagram:

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