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Zwei Weltmeister werden den Pechvogel flankieren: Thomas Müller (Bild) hat das Wort Formtief aus seinem Wortschatz verbannt. Andre Schürrle zeigt auch im Trikot des FC Chelsea weltmeisterliche Leistungen. Das Potenzial im offensiven Mittelfeld scheint in Deutschland unerschöpflich zu sein
© getty

Nationalspieler Thomas Müller misst der Verteidigung der WM-Torjägerkanone keine allzu große Bedeutung bei.

"Ich habe den Goldenen Schuh vor vier Jahren geholt, was will ich mit einem zweiten? Für mich gibt es einen viel wichtigeren Titel, den ich noch nicht habe", sagte der 24-Jährige von Bayern München vor dem Gruppenfinale am Donnerstag (18.00 Uhr) in Recife gegen die USA.

Es sei nicht sein Ziel, "Torschützenkönig zu werden, sondern Weltmeister", fügte Müller am Dienstag an. Wenn ihm auf diesem Weg noch das "eine oder andere Tor" gelinge, "ist das gut für die Mannschaft. Ich selbst sehe das entspannt. Wichtig ist, dass wir weiterkommen."

Der deutsche Offensivspieler, bei der WM 2010 mit fünf Toren erfolgreichster Angreifer, liegt mit seinen drei Treffern aus dem Portugal-Spiel derzeit auf Rang zwei der aktuellen Liste hinter dem Brasilianer Neymar (4).

Für den Star des FC Barcelona hat Müller nur lobende Worte parat: "Er ist ein exzellenter Fußballer, sehr komplett, beweglich, stark vor dem Tor. Er hat bisher seine ganze Klasse gezeigt. Da muss man den Hut ziehen."

Auf einen Vergleich mit Neymar wollte sich Müller aber nicht einlassen. Es sei schwer, "über mich selbst zu sprechen", meinte er und ergänzte mit einem Schmunzeln: "Ich habe mir aber sagen lassen, dass ich schwer vergleichbar bin."

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