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OLIVER KAHN: Nach dem Karriere-Ende 2008 begann der "Torwart-Titan" wieder zu studieren und errang an einer Privat-Uni den schönen Titel Master of Business Administration. Als Experte ist er im deutschen, als Castingshow-Juror im chinesischen Fernsehen präsent. Dazu hält er Motivationsreden für Führungskräfte: Weiter, immer weiter
Oliver Kahn glaub nicht an Veränderungen der Startelf im Spiel gegen die USA. © getty

Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn glaubt nicht an ein Startelf-Comeback von WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose im letzten WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die USA am Donnerstag (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER) in Recife.

"Es ist die Frage, ob es besser ist, erneut mit einer offensiven Dreierkette mit kleinen und wendigen Spielern aufzulaufen, die den Gegner immer wieder in Bedrängnis bringen. Die andere Option wäre es, Klose von Anfang an zu bringen. Doch ich glaube, dass er den amerikanischen Verteidigern in ihrem Spiel entgegenkommt", sagte Kahn am Dienstag im "ZDF".

Klose hatte im zweiten Gruppenspiel der Deutschen gegen Ghana kurz nach seiner Einwechslung den Ausgleich zum 2:2-Endstand erzielt und mit seinem 15. WM-Tor die Weltmeisterschafts-Bestmarke des Brasilianers Ronaldo eingestellt.

Auch im defensiven Mittelfeld vermutet Kahn keine Veränderungen - obwohl Kapitän Philipp Lahm für ihn im Mittelfeld nicht optimal aufgehoben ist.

"Für mich ist Lahm einer der besten Rechtsverteidiger der Welt. Dort hat er immer fantastische Leistungen gezeigt. Doch wenn Schweinsteiger und Khedira nicht fit sind, macht es durchaus Sinn, Lahm weiterhin im Mittelfeld aufzustellen", betonte der 45 Jahre alte ehemalige Keeper von Bayern München und des Karlsruher SC.

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