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Joachim Löw ist seit 2006 Bundestrainer
Joachim Löw und das DFB-Team beschäftigen sich nicht mit dem Ramadan © getty

Der muslimische Fastenmonat Ramadan hat keine Auswirkungen auf die Arbeit der deutschen Nationalmannschaft während der laufenden WM in Brasilien.

"Das spielt bei uns überhaupt keine Rolle, ist in der Mannschaft kein Thema", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Samstag.

Der 54-Jährige verwies darauf, dass es in dieser Religion für Spitzensportler, Schwangere oder auch Kranke Ausnahmeregelungen gebe.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verwies darauf, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit dem Zentralrat der Muslime eine Abmachung getroffen hätten, dass die Regeln des Ramadans nachgeholt werden könnten.

"Wir respektieren den Ramadan, sind aber froh über dieses Entgegenkommen", sagte Niersbach.

Bei der deutschen Mannschaft sind Shkodran Mustafi, Sami Khedira und Mesut Özil muslimischen Glaubens.

Özil hatte zu diesem Thema gesagt: "Ich kann da leider nicht mitmachen, weil ich arbeite."

Erstmals seit 1986 fällt der Ramadan, der in der Nacht zum Samstag begonnen hat, wieder in die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft.

Mit Beginn der ersten K.o.-Runden-Spiele ist den Spielern muslimischen Glaubens die Nahrungsaufnahme eigentlich nur vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang gestattet.

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