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Paul Breitner wurde mit Deutschland 1974 Weltmeister © imago

Bundestrainer Joachim Löw sieht Algerien "extrem stark", auch Manager Oliver Bierhoff und Chefscout Urs Siegenthaler warnen eindringlich vor dem Achtelfinal-Gegner - doch Weltmeister Paul Breitner kann "dieses Duckmäuserische, dieses Sichkleinmachen, nicht leiden", sagte er im Interview mit der Münchner "AZ".

Wenn er schon immer von einer Hammergruppe höre, "das tut mir weh. Nein, stopp. Todesgruppe! Ich muss immer wieder den Kopf schütteln, wenn jemand vor Malta, Tadschikistan oder den Fidschi Inseln gewarnt hat. Das ist so eine typisch deutsche Eigenschaft, um nicht ansatzweise großkotzig dazustehen", sagte der 62-Jährige.

Natürlich müsse man Respekt vor dem Gegner haben, "aber man sollte doch sachlich, nüchtern, positiv bleiben".

Er sage auch nicht, führte der frühere Bayern-Profi Breitner weiter aus: "Oh la la, die Franzosen im Viertelfinale! Um Gottes Willen, dann die Brasilianer im Halbfinale. Wenn die deutsche Mannschaft ihren Weg geht, wird sie Weltmeister. Da ist noch reichlich Steigerungspotenzial drin, sie können noch zwei Gänge hochschalten."

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