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Wolfgang Niersbach ist seit März 2012 DFB-Präsident © getty

"Libero" Manuel Neuer hat auf dem Rückflug nach dem mühsamen Achtelfinaleinzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Algerien ein Sonderlob von Wolfgang Niersbach erhalten.

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes würdigte in seiner Ansprache auf dem Rückflug nach dem 2:1 nach Verlängerung besonders die Leistung des Torwarts von Bayern München: "Ich denke, wir alle können heute ein dickes Dankeschön an unsere Nummer eins loswerden. Manu, was Du heute geleistest hast, ist einfach absolute Weltklasse. Absolute Weltklasse."

Niersbach war an Bord der Maschine noch sichtlich gezeichnet von der Anspannung während der Partie.

"Euch steckt das Spiel noch in den Knochen. Auch für alle anderen, auch für uns auf der Tribüne, war es heute nicht so ganz einfach. Es hat Nerven gekostet, das haben alle gemerkt. Aber Leute, was unter dem Strich steht, ist: Ihr seid, wir sind, im Viertelfinale", wird er auf "dfb.de" zitiert.

Die Mannschaft habe, so Niersbach, "heute eine tolle Tradition für die deutsche Nationalmannschaft fortgesetzt. Wir haben zum achten Mal in Serie das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft gewonnen. Das zählt. Danke, Andre Schürrle. Ein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaft, herzlichen Glückwunsch. Mesut hat sein zweites Tor bei einem WM-Turnier erzielt. Ihr habt uns das Elfmeterschießen erspart. Vielen Dank."

Dann machte der DFB-Boss der Mannschaft Appetit auf die kommende Aufgabe.

"Ihr könnt Euch freuen auf etwas Historisches. Ich weiß nicht, wer von Euch schon einmal in Rio war. Rio de Janeiro gehört zu den schönsten Städten der Welt. Auch wenn der Aufenthalt von Training und Spiel bestimmt ist, werdet ihr ein paar Eindrücke gewinnen. Und Maracana, das ist ein Mythos. Nehmt dies am Freitag mit dem Ziel an, möglichst zweimal dort zu spielen. Ihr habt es drin. Ihr habt es sicher drin. Wir glauben fest daran", sagte Niersbach mit Blick auf das Viertelfinale am Freitag gegen Frankreich.

Auch das Finale wird am 13. Juli im Maracana ausgetragen.

Es war schon tief in der Nacht, als die Mannschaft in ihrem WM-Quartier ankam. Landung auf dem Flughafen in Porto Seguro um 0.24 Uhr, mit Kleinbussen ging es zum Joao de Tiba, die Fähre war um 1.18 Uhr geentert, das Campo Bahia schließlich um 1.41 Uhr erreicht.

Begrüßt wurde das Team mit einer liebgewordenen Zeremonie: Die Camp-Mitarbeiter standen Spalier und bedachten die Mannschaft von Musik begleitet mit Ovationen.

So bahnte sich das Team den Weg zum zentralen Platz des Campo.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

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