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Am Tag nach dem Einzug ins WM-Viertelfinale stand bei der deutschen Nationalmannschaft in erster Linie Regeneration auf dem Programm.

Der DFB-Tross war nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Algerien in Porto Alegre erst am Dienstagmorgen um 1.41 Uhr wieder in seinem WM-Quartier Campo Bahia eingetroffen.

Danach durften die Spieler erst einmal ausschlafen.

Nach dem späten Frühstück absolvierten alle Akteure ein individuelles Programm.

Bastian Schweinsteiger, der wegen Muskelkrämpfen in der 109. Minute vorzeitig raus musste, wurde ebenso behandelt wie Abwehrspieler Shkodran Mustafi, für den die WM wegen eines Muskelbündelrisses beendet ist.

Nach dem Mittagessen erhielten die Spieler Besuch von ihren Angehörigen, Frauen und Freundinnen und konnten den Nachmittag frei gestalten.

Um 19 Uhr mussten alle wieder zum gemeinsamen Abendessen im WM-Camp sein.

In der Nacht waren die Spielerfrauen diesmal nicht im Hotel.

Nach einem Schlummertrunk verschwanden die Spieler sowie der Trainer- und Betreuerstab angesichts der fortgeschrittenen Stunde recht schnell auf ihren Zimmern.

Bereits beim zweieinhalbstündigen Heimflug von Porto Alegre nach Porto Seguro war die Anspannung nach dem Achtelfinal-Krimi allmählich der Freude gewichen.

Vor allem DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte die Mannschaft in 8000 Meter Höhe aufgemuntert.

"Euch steckt das Spiel noch in den Knochen. Es hat Nerven gekostet, das haben alle gemerkt. Aber Leute, was unter dem Strich steht, ist: Ihr seid, wir sind, im Viertelfinale."

Nach diesen Worten des DFB-Bosses brandete Applaus auf.

"Ihr habt heute eine tolle Tradition für die deutsche Nationalmannschaft fortgesetzt. Wir haben zum achten Mal in Serie das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft gewonnen. Das zählt", sagte Niersbach.

Der 63-Jährige gab der Mannschaft für das Viertelfinale am Freitag in Rio gegen Frankreich Folgendes mit auf den Weg: "Ihr könnt Euch freuen auf etwas Historisches. Ich weiß nicht, wer von Euch schon einmal in Rio war. Rio de Janeiro gehört zu den schönsten Städten der Welt. Und Maracana, das ist ein Mythos. Nehmt dies am Freitag mit dem Ziel an, möglichst zweimal dort zu spielen. Ihr habt es drin. Ihr habt es sicher drin. Wir glauben fest daran."

Dabei hatte der DFB-Präsident den Blick bereits auf das WM-Finale am 13. Juli an selber Stätte gerichtet.

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