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Andreas Köpke würde optimistisch in ein Elfmeterschießen gehen © getty

Torwarttrainer Andreas Köpke sieht das deutsche Team für den Fall eines Elfmeterschießens im Viertelfinale gegen Frankreich am Freitag gut gerüstet.

Die Erfolgsquote hinge "mit unserer Nervenstärke zusammen. Wir gehen dahin und wissen, dass wir gute Chancen haben, das Spiel auch im Elfmeterschießen zu gewinnen", sagte Köpke am Mittwoch.

Die deutschen Mannschaften hätten eben "dieses Selbstvertrauen. Unsere Schützen sind mental stark", ergänzte er, "und wir hatten in der Vergangenheit und haben jetzt Torhüter, die auch Elfmeter halten können".

Diesmal müsste es Manuel Neuer richten, sollte es gegen Frankreich auch nach Verlängerung keinen Sieger geben. Einen Zettel wie 2006 Jens Lehmann oder besondere Hilfsmittel werde er direkt nicht nutzen.

"Ein Chip im Kopf wäre nicht schlecht", sagte der Nationalkeeper mit einem Grinsen auf eine entsprechende Frage. Er setze sich schon vor dem Spiel oder in der Pause der Verlängerung mit den Schützen "auseinander", ergänzte er: "Und trotzdem höre ich dann letztendlich auf mein eigenes Gefühl."

Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, werde die deutsche Elf nach dem Abschlusstraining am Donnerstag im Maracana-Stadion aber "noch den ein oder anderen Elfmeter schießen", verriet Andre Schürrle: "Wir haben genügend Schützen, die das Vertrauen haben."

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