vergrößernverkleinern
Eckel (Foto) und Hans Schäfer sind die letzten noch lebenden Weltmeister von 1954 © imago

Horst Eckel hat in der Debatte um die Spielposition von Kapitän Philipp Partei für Bundestrainer Joachim Löw ergriffen.

"Ich finde nicht, dass Jogi Löw stur ist. Ein Trainer muss genau wissen, wie er seine Mannschaft aufstellt und von daher kann nur Löw das entscheiden", sagte der Weltmeister von 1954 im Gespräch mit SPORT1.

Die Haltung von Löw, der bei der WM in Brasilien trotz starker Kritik Lahm weiter im defensiven Mittelfeld aufstellt, imponiert Eckel.

"Mit seiner Willensstärke erinnert er mich sogar etwas an Herberger. Wir sollten ihm daher alle vertrauen", erklärt der 82-Jährige.

Für das Viertelfinale gegen Frankreich ist er aber auch aus einem anderen Grund zuversichtlich. Genau heute vor 60 Jahren gewann Eckel mit der deutschen Auswahl in Bern das WM-Finale gegen Ungarn.

"Für den einen oder anderen kann das schon ein Glücksbringer sein, wenn er mit den Gedanken vorher beim Spiel von damals ist", meint Eckel, der auch an den vierten WM-Titel für Deutschland glaubt.

"Es gibt noch einige große Mannschaften, aber ich traue unseren Jungs zu, dass sie ins Endspiel kommen. Das Potenzial ist absolut da und ich bin zuversichtlich, dass es klappt mit dem Titel."

Hier gibt's alles zur WM

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel