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Beim Public Viewing in Berlin feierten die Fans bei bestem Wetter © getty

Die Berliner Fanmeile ist beim WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Frankreich erneut zur großen Partyzone geworden.

Hunderttausende Fans in Schwarz-Rot-Gold feierten bei strahlendem Sonnenschein den knappen 1:0-Sieg.

Beim Schlusspfiff rissen die Fans am Brandenburger Tor erleichtert und freudetrunken die Hände in den Himmel.

"Die Stimmung ist bestens, seit der Öffnung um 13 Uhr war hier richtig viel los. Und alles ist bislang friedlich geblieben", sagte Fanmeilen-Sprecherin Anja Marx.

Schon viele Stunden vor dem Anstoß um 18 Uhr waren die Zuschauer zum Public Viewing geströmt und hatten Optimismus für die Begegnung gegen den Nachbarn verbreitetet.

Wichtigstes Mitbringsel waren neben Tröten, Fahnen und Fan-Trikots ein ausreichender Vorrat an Getränken.

Gleiches galt angesichts von Temperaturen von bis zu 30 Grad für die meisten Veranstaltungen in Deutschland.

Einzig ganz im Westen wurden die Fans ein wenig nass, in Köln etwa setzte kurz vor Spielbeginn leichter Regen ein.

In Hamburg feierten etwa 50.000 Fans auf dem Heiligengeistfeld, auch in München, Dresden, Düsseldorf oder im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern wurde es beim "Rudelgucken" voll.

In Berlins Stadion Alte Försterei kletterten Zuschauer in eine Eistonne, die ein Radiosender in Anlehnung an einen Ausspruch von Nationalspieler Per Mertesacker ("Ich lege mich jetzt erstmal drei Tage in die Eistonne") aufgestellt hatte.

Nach Angaben der Veranstalter in Berlin waren bei den bisherigen vier Auftritten der deutschen Mannschaft schon deutlich mehr als eine Million Besucher auf der Straße des 17. Juni dabei, wo die WM-Spiele auf dem insgesamt 30.000 Quadratmeter großen Gelände auf neun riesigen Leinwänden übertragen werden.

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