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Während die deutsche Mannschaft in Brasilien im Halbfinale steht und um den vierten WM-Titel kämpft, jährt sich einen Tag vor dem Spiel gegen Gastgeber Brasilien ein geschichtsträchtiges Ereignis
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Nur noch zwei Schritte bis zur Rekordprämie: Der vierte WM-Titel wäre dem Deutschen Fußball-Bund 300.000 Euro pro Spieler wert.

Für den Halbfinal-Einzug durch das 1:0 gegen Frankreich kassieren die DFB-Stars jeweils schon 100.000 Euro. (WM 2014: Alle Ergebnisse)

Bei einem Erfolg am Dienstag in Belo Horizonte gegen Brasilien (ab 21.30 Uhr im LIVE-TICKER) hätten Philipp Lahm und Co. 150.000 Euro sicher.

Die Prämien des Trainerteams um Joachim Löw sind nicht bekannt, dürften sich aber in einem ähnlichen Rahmen bewegen.

Im Fall des Titelgewinns würde der DFB insgesamt fast sieben Millionen Euro an Prämien ausschütten.

Bis zu 22 Millionen Euro kann den DFB das WM-Unternehmen kosten.

Die Einnahmen durch den Weltverband FIFA richten sich nach dem sportlichen Erfolg der DFB-Auswahl.

Der Weltmeister kassiert 35 Millionen Dollar (25,5). Jeder der 32 teilnehmenden Verbände erhält von der FIFA zudem einen Kostenzuschuss in Höhe von 1,5 Millionen Dollar (1,1).

Die Höhe der FIFA-Preisgelder beläuft sich auf insgesamt 358 Millionen Dollar (261,1).

Die gleiche leistungsbezogene Prämien-Regelung wie in Brasilien hatte es für die Spieler schon bei der EURO 2012 gegeben.

Für die WM 2010 sowie für die Europameisterschaft 2008 lag die Titelprämie bei 250.000 Euro.

Für den Triumph bei der Heim-WM 2006 hätte es ebenfalls 300.000 Euro gegeben.

Mit äußerst bescheidenen Summen mussten sich dagegen die deutschen Weltmeister-Mannschaften begnügen: Die Helden von Bern um Fritz Walter erhielten für den WM-Titel 1954 umgerechnet 1250 Euro plus ein Fernsehgerät.

1974 gab es für das Team um "Kaiser" Franz Beckenbauer 30.000 Euro plus einen Käfer Cabrio, 1990 waren 65.000 Euro ausgelobt worden.

Hier gibt es alles zum DFB-Team

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