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DFB-Präsident Wolfgang Niersbach lobte das Miteinander von Profis und Amateuren
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hofft auf eine Revanche für das verlorenen WM-Finale 2002 © getty

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat die deutsche Nationalmannschaft nach dem Einzug ins WM-Halbfinale "daran erinnert, dass es bisher nur ein WM-Duell gegen Brasilien gab - und das war 2002.

Das Ergebnis würden wir gerne korrigieren", sagte Niersbach am Samstag nach der Rückkehr vom Viertelfinale gegen Frankreich (1:0) in Santo Andre.

Das WM-Finale vor zwölf Jahren hatte Deutschland gegen den Rekordweltmeister 0:2 verloren.

Die DFB-Auswahl trifft am Dienstag in Belo Horizonte auf Gastgeber Brasilien.

Zuletzt war Deutschland 2006 und 2010 bei Weltmeisterschaften im Halbfinale gescheitert.

Auch bei der Euro 2012 war in der Runde der letzten Vier Schluss gewesen.

Deshalb hofft Niersbach endlich wieder auf ein Erfolgserlebnis: "Spiele um Platz drei haben wir genug gehabt."

Die Stimmung nach der Rückkehr aus Rio de Janeiro beschrieb der 63-Jährige als "sehr ruhig und sachlich".

Am Samstagvormittag Ortszeit stattete Niersbach mit der DFB-Delegation dem Team beim Training in Santo Andre und im Quartier in Campo Bahia einen Besuch ab.

Direkt nach dem Erfolg gegen die Franzosen hatte Niersbach noch in Köln bei 54er-Weltmeister Hans Schäfer angerufen.

Anlass war der Jahrestag des "Wunders von Bern" am 4. Juli 1954 (3:2 gegen Ungarn).

Schäfer habe "der Mannschaft gratuliert, viele Grüße ausgerichtet und viel Erfolg gewünscht", sagte Niersbach. Der 86-Jährige habe auf ein Finale Deutschland gegen Niederlande getippt.

Bei den Spielen der DFB-Auswahl in Brasilien hängt immer auch das Trikot der Weltmeister.

Darauf hatten vor dem Turnier Spieler von 1954, 1974 und 1990 unterschrieben. Dies, so Niersbach, habe durchaus "eine motivierende Wirkung".

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